Reif
Jagdbegriffe
Reif ist ein spezifischer jagdlicher Begriff, der die weißlich bis hell gefärbten Haarspitzen bei bestimmten Wildarten bezeichnet, wie etwa beim Gamswild, Dachswild oder Schwarzwild. Diese hellen Haarenden treten besonders deutlich im Winterfell hervor, wenn das Haarkleid dichter ist und dem Wild einen besseren Schutz vor Kälte bietet. Bei Gams, Dachs oder Schwarzwild zeigt sich der Reif häufig in Form einer helleren Färbung an den Haarspitzen, vor allem im Bereich des Bauches, der Läufe oder der Wangen.
Dieser Begriff ist sowohl während gemeinsamer Ausflüge als auch in informellen Gesprächen häufig zu hören. schwarzwildjagden, gebührenjagd auf sikahirsch
Der Begriff Reif wird im Jagdwesen zur Beschreibung dieser charakteristischen Fellfärbung verwendet, die auf genetischen Eigenschaften beruht und teilweise auch durch jahreszeitliche Veränderungen des Haarkleides beeinflusst wird. Dieses Merkmal kommt auch bei anderen Wildarten vor, ist jedoch besonders auffällig bei solchen mit ausgeprägtem saisonalem Fellwechsel. Der Reif kann für Jäger von Bedeutung sein, da er bei der genauen Ansprache des Wildes hilft und Hinweise auf Wildart, Fellzustand oder Jahreszeit geben kann.