Bastbock
Jagdbegriffe
Ein Bastbock, auch Spießbock im Bast, ist ein männliches Stück des Rehwildes, dessen Gehörn sich noch in der Wachstumsphase befindet und vollständig von Bast (der weichen, gut durchbluteten Hautschicht) überzogen ist. Dieses Erscheinungsbild tritt überwiegend bei jungen Böcken, insbesondere bei Jährlingen, auf, deren Gehörn noch nicht ausgehärtet und fertig ausgebildet ist. Der Bast dient dem wachsenden Gehörn als Schutz- und Nährschicht und wird im Verlauf der Entwicklung abgestreift, sobald das Gehörn ausgereift ist.
Der Bastbock zeichnet sich dadurch aus, dass sein Gehörn meist aus einfachen Spießen besteht, die noch weich sind und durch den Bast eine samtartige Oberfläche aufweisen. Die Stärke und Ausprägung des Bastes kann je nach Alter, körperlicher Kondition und Gesundheitszustand des Bockes variieren. In dieser Entwicklungsphase ist das Gehörn besonders empfindlich gegenüber Verletzungen.
"Bastbock" kann je nach Kontext, in dem es verwendet wird, unterschiedliche Bedeutungen haben. schwarzwildjagd, jagd
Im Unterschied zu ausgewachsenen Böcken trägt der Bastbock noch kein verfegtes, hartes Gehörn. Diese Entwicklungsstufe ist typisch für junge Stücke, die sich noch im Wachstum befinden und in der Regel noch keine bedeutende Rolle im Fortpflanzungsgeschehen spielen. Die Qualität des späteren Gehörns hängt maßgeblich von den genetischen Voraussetzungen, der Ernährung und der allgemeinen Kondition des Bockes während dieser Phase ab.