Zentralasiatischer Steinbock (Sibirischer Steinbock)

Tiere

Zentralasiatischer Steinbock (Sibirischer Steinbock)

Herkunft:
Der Zentralasiatische Steinbock (Capra sibirica), auch als Sibirischer Steinbock bezeichnet, ist in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens verbreitet – vom Altai über den Tianshan bis in den Himalaya. Diese Wildart ist hervorragend an die extremen Bedingungen des Hochgebirges angepasst.

Besonderheiten:

Erscheinungsbild: Die Böcke tragen mächtige, nach hinten geschwungene Hörner, die Längen von bis zu 1,5 Metern erreichen können; die Geißen besitzen deutlich kürzere Hörner. Ausgewachsene Böcke erreichen ein Körpergewicht von etwa 80–130 kg.
Fell: Das Winterhaar ist dicht und hellbraun, während das Sommerhaar dünner und dunkler gefärbt ist.
Bewegung: Der Zentralasiatische Steinbock zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Trittsicherheit in felsigem und extrem anspruchsvollem Gelände in Höhenlagen von 3.000 bis 5.000 Metern über dem Meeresspiegel aus.

Interessantes:

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Extremes Lebensumfeld: Zentralasiatische Steinböcke leben in Regionen, in denen die Temperaturen auf unter –40 °C fallen können.
Sozialverhalten: Böcke und Geißen leben den größten Teil des Jahres getrennt und treffen nur während der Brunftzeit (Oktober bis Dezember) aufeinander.
Feinde und Prädatoren: Zu den natürlichen Hauptfeinden zählen der Schneeleopard und der Wolf.

Vorkommen:
Der Zentralasiatische Steinbock kommt in Zentralasien vor, insbesondere in der Mongolei, in Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan sowie im Norden Indiens. Er besiedelt äußerst raue, hochgelegene Lebensräume.

Jagd:
Die Jagd auf diesen Steinbock gilt aufgrund des extrem anspruchsvollen Geländes als besondere Herausforderung. Sie findet vor allem in Kirgisistan und Tadschikistan statt, wo die Bestände stabil sind und die Bejagung nach strengen Vorgaben erfolgt. Seine beeindruckenden Hörner zählen zu den prestigeträchtigsten Trophäen der Hochgebirgsjagd.