Alpensteinbock

Tiere

Alpensteinbock

Herkunft:
Der Alpensteinbock (Capra ibex), auch als Alpen-Ibex bekannt, ist ein typischer Bewohner der hochalpinen Regionen der Alpen. Diese majestätische Wildart war in der Vergangenheit nahezu ausgerottet, konnte jedoch dank konsequenter Schutzmaßnahmen erfolgreich wieder angesiedelt werden. Ursprünglich war der Alpensteinbock in den gesamten Alpen verbreitet, heute konzentriert sich sein Vorkommen auf bestimmte Gebiete, insbesondere in Italien, der Schweiz, Frankreich und Österreich.

Besonderheiten:

Erscheinungsbild: Der Alpensteinbock ist ein massives und kräftig gebautes Wild. Böcke erreichen ein Körpergewicht von 80–120 kg und tragen markant gebogene Hörner, die Längen von bis zu einem Meter erreichen können. Geißen sind deutlich kleiner und besitzen kürzere sowie schlankere Hörner.
Fell: Das Sommerhaar ist graubraun, während das Winterhaar dichter und dunkler ist und somit eine bessere Isolation bietet.
Bewegung: Der Alpensteinbock ist ein hervorragender Kletterer und bewegt sich sicher in steilem, felsigem Gelände und an Felsabbrüchen, wo ihm kaum natürliche Feinde drohen.

Interessantes:

Hörner als Altersanzeiger: Anhand der Jahresringe an den Hörnern lässt sich das Alter eines Stückes bestimmen.
Sozialverhalten: Böcke leben überwiegend einzeln oder in kleinen Gruppen, während Geißen und Jungtiere Rudel bilden. Während der Brunftzeit (November bis Januar) schließen sich die Böcke wieder den Rudeln an, wobei es zu imponierenden Kämpfen um die Geißen kommt.
Außergewöhnliche Sprungkraft: Der Alpensteinbock kann Sprünge von bis zu zwei Metern Höhe bewältigen und sich selbst in nahezu senkrechtem Fels sicher fortbewegen.

Die Organisation einer Reise zum Thema "Alpensteinbock" erfordert zwar eine gewisse Vorbereitung, ist mit guten Informationsquellen jedoch einfacher, als es auf den ersten Blick scheint. schwarzwildjagden, jagd afrika

Vorkommen:

Natürliches Verbreitungsgebiet: Der Alpensteinbock besiedelt die Hochgebirgsregionen der Alpen und bevorzugt steinige Lebensräume oberhalb der Waldgrenze in Höhenlagen von etwa 1.800 bis 3.000 Metern über dem Meeresspiegel. In den Wintermonaten zieht er in tiefere Lagen, wo ein besseres Äsungsangebot vorhanden ist.
Bestandsentwicklung: Dank gezielter Schutz- und Wiederansiedlungsprogramme leben heute wieder rund 50.000 Alpensteinböcke im gesamten Alpenraum.

Jagd auf den Alpensteinbock:
Der Alpensteinbock gilt als eine der prestigeträchtigsten Trophäen der Gebirgsjagd. Die Jagd erfolgt in der Regel als anspruchsvolle Pirsch im hochalpinen Gelände und erfordert eine sehr gute körperliche Kondition sowie Ausdauer. Die beste Jagdzeit liegt während der Brunft, wenn die Böcke besonders aktiv und leichter anzusprechen sind.