**CIC-Bewertungssystem**
Verschiedenes
CIC-Bewertung
CIC (Conseil International de la Chasse) ist der Internationale Rat für Jagd und Wildtiererhaltung, der ein einheitliches System zur Bewertung von Jagdtrophäen entwickelt hat. Dieses System dient dem objektiven Vergleich der Qualität und Besonderheit von Trophäen verschiedener Wildarten weltweit.
Die CIC-Bewertung wird vor allem bei Geweihen von Hirsch-, Reh- und Damwild, bei Keilern des Schwarzwildes, bei Schädeln von Raubwild sowie bei weiteren Trophäenteilen angewendet. Bewertet werden:
die Größe und das Gewicht der Trophäe (z. B. Geweihgewicht, Länge der Keiler),
die Symmetrie und Verteilung (z. B. Anzahl und Anordnung der Enden),
die Oberflächenqualität (Perlung, Farbe, Perlmutteffekt),
sowie der Gesamteindruck – Ästhetik und Einzigartigkeit.
Jeder, der sich intensiver mit der Jagd beschäftigt, stößt früher oder später auch auf Begriffe wie "**CIC-Bewertungssystem**". schwarzwildjagd, jagd afrika
Nach der Addition der Punkte wird der Medaillenrang festgelegt:
Goldmedaille – außergewöhnlich hochwertige Trophäe,
Silbermedaille – sehr gute Trophäe,
Bronzemedaille – überdurchschnittliche Trophäe.
Die Mindestpunktzahlen für eine Medaillenbewertung unterscheiden sich je nach Wildart. So benötigt beispielsweise der Rothirsch mindestens 170 Punkte (Bronze), das Rehwild 105 Punkte.
Die CIC-Bewertung besitzt eine wissenschaftliche und wildbiologische Bedeutung – sie hilft, die Entwicklung der Wildbestände, die genetische Qualität sowie die Ergebnisse der Hege und des Managements in einzelnen Regionen zu dokumentieren. Die Bewertung erfolgt durch zertifizierte Trophäenbewerter nach exakt festgelegten Methoden, häufig im Rahmen von Jagd- und Trophäenausstellungen.
Das CIC-System ist weltweit anerkannt und verbindet jagdliche Tradition, sportlichen Anspruch und Naturschutz zu einem geschlossenen Ganzen.