Vollmantelgeschoss

Waffen

Das Vollmantelgeschoss (FMJ – Full Metal Jacket) ist eine Geschossart, bei der der Bleikern vollständig von einem Metallmantel, meist aus Kupfer oder Tombak, umschlossen ist. Diese Konstruktion minimiert die Deformation des Geschosses beim Auftreffen und sorgt für eine hohe Durchschlagskraft, weshalb es häufig in militärischer Munition sowie im sportlichen Schießbetrieb verwendet wird. In der Jagd findet das Vollmantelgeschoss jedoch nur eingeschränkt Verwendung, da es eine geringere Stoppwirkung besitzt und weniger Gewebeschädigung verursacht, was zu einer waidwidrigen Tötung des Wildes führen kann. Ein Vorteil des Vollmantelgeschosses ist die geringere Laufverschmierung durch Blei, was die Lebensdauer des Laufes verlängert und bei dauerhaftem Gebrauch zu einer gleichbleibenden Präzision beiträgt. Diese Geschossart wird häufig für Trainings- und Übungsschießen bevorzugt, da sie vergleichsweise kostengünstig ist und eine konstante Leistung bietet. In der Jagdpraxis werden stattdessen überwiegend Teilmantel- oder andere Expansivgeschosse eingesetzt, die sich beim Auftreffen aufweiten und einen größeren Wundkanal erzeugen. Vollmantelgeschosse werden häufig in Kalibern wie .308 Winchester oder 7,62×39 mm verwendet. Als Nachteil gilt das erhöhte Abprallrisiko beim Auftreffen auf harte Oberflächen. Durch ihre aerodynamische Form bieten sie jedoch gute ballistische Eigenschaften und eine geringere Anfälligkeit gegenüber Seitenwind.

Obwohl jede Jagd in der Natur beginnt, bildet "Vollmantelgeschoss" einen unauffälligen, aber wichtigen Hintergrund vieler Unternehmungen. jagd auf sikahirsch, schwarzwildjagd