Erleben Sie eine einzigartige Jagd auf eines der scheuesten und beeindruckendsten Raubtiere Nordamerikas – den Puma (Puma concolor). Diese Jagdart erfolgt ausschließlich mit speziell ausgebildeten Hunden, die frische Fährten des Pumas aufnehmen und den Jäger durch anspruchsvolles Gelände bis zu dem Ort führen, an dem sich die Katze verbirgt.
Die Pumajagd mit Hunden hat in Nordamerika eine lange Tradition. Bereits die Ureinwohner nutzten Hunde bei der Jagd auf Großraubwild. Im 20. Jahrhundert wurde diese Jagdmethode unter Jägern populär und trug zur Regulierung der Pumapopulation in Regionen bei, in denen eine Überpopulation drohte.
Termin
Dezember – März
Destination
USA oder Kanada – je nach Anspruch des Kunden
Dauer der Reise
10 Tage / 7 Nächte / 6 Jagdtage
Jagdbare Wildarten
Puma, Kanadischer Luchs, Rotluchs, Kojote, Wolf
Anreise
Flugreise
Verpflegung
Je nach Region und Anspruch des Kunden
Unterbringung
Je nach Region und Anspruch des Kunden
Waffen
Eigene Waffe / Möglichkeit der Waffenmiete (empfohlen), Möglichkeit der Bogenjagd
Ethik und Jagdregeln
Die Jagd ist streng reguliert, und in der abschließenden Phase, wenn sich der Puma auf einem Baum befindet, hat der Jäger ausreichend Zeit zur eindeutigen Identifikation. Ein erfahrener Jagdführer unterstützt bei der Bestimmung von Geschlecht und Alter des Wildes. Handelt es sich um ein Weibchen mit Jungtieren, wird die Jagd sofort abgebrochen und die Suche fortgesetzt. Diese Praxis ist Grundlage einer waidgerechten Jagd und des Populationsschutzes. Bevorzugt wird die Bejagung eines erwachsenen Männchens – des sogenannten „Tom“.
Wie unterscheidet man ein Männchen (Tom) von einem Weibchen?
Die Geschlechtsbestimmung ist entscheidend und erfolgt anhand mehrerer visueller Merkmale:
Körpergröße: Männchen sind deutlich größer, kräftiger und muskulöser.
Kopf: Der Tom besitzt einen breiteren Schädel, stärkere Kiefer und eine kürzere Schnauze.
Schwanz: Am Schwanzende zeigt das Männchen häufig eine schärfer abgegrenzte schwarze Spitze – die sogenannte „Black Cap“.
Leistenbereich: Bei der Ansicht von unten (z. B. wenn der Puma auf dem Baum sitzt) sind beim Männchen die Hoden erkennbar.
Fährte: Die Trittsiegel der Männchen sind größer und weisen ein ausgeprägteres Ballenpolster (Pad) auf.
Die Jagd mit Hunden bietet ausreichend Zeit für eine korrekte Identifikation und eine bewusste Entscheidungsfindung, wodurch das Risiko eines unwaidgerechten Eingriffs minimiert wird.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auch Kojoten sowie den Kanadischen Luchs und den Rotluchs zu bejagen.
Wetter
Die Bedingungen während der Pumajagd variieren je nach genauer Region und Monat im Zeitraum von Dezember bis März, grundsätzlich handelt es sich jedoch um winterliches Hochgebirgswetter mit starken Temperaturschwankungen und unterschiedlichen Schneemengen.
In den Morgenstunden sind Temperaturen zwischen –5 und –20 °C zu erwarten, in höheren oder abgelegenen Lagen auch deutlich kälter. Tagsüber können die Temperaturen an sonnigen Tagen bis in den Bereich um den Gefrierpunkt steigen, dennoch ist mit Wind, Schneefall und vereistem Gelände zu rechnen.
Im Sinne des Mottos „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlecht gekleidete Jäger“ empfehlen wir, die Wettervorhersage kurz vor der Abreise genau zu verfolgen und die Ausrüstung entsprechend anzupassen. Entscheidend ist eine warme, wasserdichte und mehrlagige Bekleidung, geeignet sowohl für die Jagd als auch für längere Märsche und Aufenthalte im Freien bei Kälte.
Ausrüstung und Ausrüstung
Eine gute körperliche Kondition ist erforderlich, da das Gelände mehrstündige Märsche bei Frost, Schnee oder auf Schneeschuhen beinhalten kann. Empfohlen werden eine warme, wasserdichte Ausrüstung sowie festes Schuhwerk für verschneite Bergregionen. Eine vollständige Liste der empfohlenen Ausrüstung ist Bestandteil einer separaten Gear List, die jeder Kunde bei Buchung der Reise erhält.
Was die Waffen betrifft, kann die eigene Waffe verwendet werden, zudem ist auch die Bogenjagd erlaubt. Da jedoch auf kurze Distanzen und oft unter anspruchsvollen Bedingungen geschossen wird, empfehlen wir, eine Waffe vor Ort zu leihen. Geeignete Kaliber für die Pumajagd sind beispielsweise .44 Magnum, .243 Win sowie stärkere Kaliber wie .30-06.
Warum diese Jagdreise wählen?
Authentische Jagd mit Hunden – Tradition, Adrenalin und Natur in einem.
Atemberaubende winterliche Landschaften Nordamerikas – verschneite Berge und tiefe Wälder.
Professioneller Ansatz und Respekt vor dem Wild – waidgerechte und nachhaltige Jagd.