Erleben Sie eine einzigartige Jagd auf Auerhahn und Birkhahn in der unberührten nordischen Natur Schwedens. Die Jagd findet in stillen Kiefernwäldern in Form der Pirsch statt, begleitet von erfahrenen einheimischen Jagdführern. In Revieren mit hohem Vogelbestand haben Sie sehr gute Chancen auf Jagderfolg und hochwertige Beute. Eine ideale Wahl für Jäger, die eine Kombination aus authentischem Erlebnis, Waldruhe und der freundlichen Atmosphäre des skandinavischen Landlebens suchen.
Jagdzeit
-
November – 15. Februar
Lage
Schweden / Jagdgebiete zwischen den Städten Luleå und Jokkmokk
Anreise
Flugreise / Wien – Stockholm – Luleå und zurück
Reisedauer
3 volle Jagdtage + 2 Tage für An- und Abreise
Jagdbares Wild
Birkhahn, Auerhahn
Waffen
Vor Ort gestellt, im Reisepreis inbegriffen
Unterbringung
Im beheizten Zelt in der Natur oder in einem komfortablen Apartment – nach Vereinbarung
Grundinformationen
Die Auerhahnjagd in Schweden hat eine lange Tradition, die eng mit der Kultur des Nordens verbunden ist, in der einheimische Jäger ihr Wissen von Generation zu Generation weitergeben. In den Kiefern- und Mischwäldern fernab der Zivilisation verhält sich der Vogel natürlich und äußerst vorsichtig – es handelt sich um wildlebendes Federwild, das Bewegung, Ruhe und Geduld des Jägers auf die Probe stellt. Die Jagd erfolgt überwiegend im Schnee, in Form der Pirsch und des Lockens, wobei die Begegnung mit einem Hahn in der morgendlichen Dämmerung zu den unvergesslichsten Momenten zählt. Die Vögel erreichen in dieser Region beachtliche Größen, und dank des stabilen Bestandes zählt diese Jagd zu den schönsten Erlebnissen der Federwildjagd in Europa.
Informationen zur Jagd
Die Winterzeit ist ideal für die Jagd auf Raufußhühner, da sie sich in dieser Zeit in den Bäumen äsen und auf den verschneiten Kiefernkronen leichter zu beobachten sind. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 0 und –30 °C, weshalb es wichtig ist, vor der Abreise die Wettervorhersage zu verfolgen und geeignete Bekleidung zu wählen. Vor der Kälte muss man sich jedoch nicht fürchten – es handelt sich um eine aktive Jagd, bei der sich die Jäger auf Skiern oder Schneeschuhen fortbewegen, was eine gute körperliche Kondition erfordert.
Gejagt wird ganztägig, wobei häufig mehrere Kilometer zurückgelegt werden. Die durchschnittliche Schussdistanz beträgt 150–200 Meter; geschossen wird liegend oder vom Zielstock. Der Schuss muss präzise sein – der Körper des Birkhahns ist relativ klein, und der Treffer sollte in einen Bereich von der Größe einer menschlichen Faust gesetzt werden. Aufgrund der winterlichen Bedingungen, der aktiven Fortbewegung, der anspruchsvollen Distanzen und der Scheu des Wildes zählt diese Jagd zu den technisch anspruchsvolleren. Ein erfahrener ortskundiger Jagdführer steht Ihnen jedoch während des gesamten Aufenthalts in jeder Situation unterstützend zur Seite.